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#16 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von Frederika 29.07.2013 23:32

Also Corry,ich finde scgon,dass du hier sehr bewertend bist.
Nur weil man sagt,man will nichts lächerlich machen kann man doch nicht hinterherschieben was man will.

Um beim Terrier zu bleiben:http://www.youtube.com/watch?v=Kw0HHPQyq88
Ich finde schon,dass ist beeindruckend und sieht nach Spass aus!

Ich mache mit meinen Hunden auch OU,weil es Spass macht.
Das eine schliesst doch auch das andere nicht aus.

Ein Obe-Champion,kann im Alltag absolut sicher sein,oder ein Wrack. Deine Hunde wären genau dieselben ,du könntest genauso weiter arbeiten,wenn du Obe machen würdest.

Es fragt ja auch keiner,ob ein Agi Hund im Alltag tagein,tagaus über Hürden springt,oder ob der auch ohne Hupser laufen kann


Und diese ewige Hacken auf Konditionierung: das ganze Leben beinhaltet Konditionierung,bewusst oder unbewusst. Auch deine Hunde sind konditioniert,zum Teil von dir(z.B das Leinen-ablegen) als auch von der Umwelt...

#17 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von MaLo 30.07.2013 09:59

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Ich glaube über den Sinn oder Unsinn von diversen Hundesportarten braucht man keine Diskussionen führen.
Jeder findet die, die er selbst mit seinem Hund macht, höchstwahrscheinlich toll, denn sonst würde man das ja nicht machen.
Ich habe im Rahmen des Sachkundescheins für den Trainerschein die vier üblichen Hundesportarten: Agi, Obedience, THS und eben auch IPO (den Schutzdienst) kennengelernt.
THS und IPO waren für mich neu.
Agi und Obedience hatte ich mit meiner Jack-Russell-Hündin trainiert und bin richtig mit ihr auch Prüfungen gelaufen. THS fand ich sehr interessant (wird leider bei uns im Verein nicht trainiert) aber da muß man schon ganz schön fit sein (bin ich nicht), aber den Schutzdienst und demzufolge auch einen Teil der verbissenen "Sportler", die diesen Hundesport toll finden, waren ehrlich gesagt ganz und gar nicht mein Ding und vor allem nicht die teilweise merkwürdigen Trainingsmethoden
(die Fährtenarbeit war das "Netteste" davon und auch sehr interressant - könnte ich mir für uns auch vorstellen ).
Aber wie gesagt jedem das "Seine" - es ist eben Ansichtssache.
Wichtig dabei ist doch, dass der Hund und Herrchen/Frauchen dabei Spaß haben .
Ich weiß, dass meine Jacki-Hündin die Fußarbeit nicht soooooo toll fand , aber sie hat sie meistens jedenfalls freudig mitgemacht.
Für sie war nur wichtig, dass ich mit ihr was übe.
Und Obedience z.B. (war ja wohl das Thema) besteht ja noch aus ganz anderen Übungen ausser der "blöden" Fußarbeit, wie z.B. Apportieren, Richtungsapport, Sprung über die Hürde, Identifizieren (von Holzbringseln), Schicken in ein Viereck(Box) usw.

#18 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von BiboWiky 30.07.2013 12:11

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Zitat von MaLo
Ich glaube über den Sinn oder Unsinn von diversen Hundesportarten braucht man keine Diskussionen führen.
Jeder findet die, die er selbst mit seinem Hund macht, höchstwahrscheinlich toll, denn sonst würde man das ja nicht machen.
Ich habe im Rahmen des Sachkundescheins für den Trainerschein die vier üblichen Hundesportarten: Agi, Obedience, THS und eben auch IPO (den Schutzdienst) kennengelernt.
THS und IPO waren für mich neu.
Agi und Obedience hatte ich mit meiner Jack-Russell-Hündin trainiert und bin richtig mit ihr auch Prüfungen gelaufen. THS fand ich sehr interessant (wird leider bei uns im Verein nicht trainiert) aber da muß man schon ganz schön fit sein (bin ich nicht), aber den Schutzdienst und demzufolge auch einen Teil der verbissenen "Sportler", die diesen Hundesport toll finden, waren ehrlich gesagt ganz und gar nicht mein Ding und vor allem nicht die teilweise merkwürdigen Trainingsmethoden
(die Fährtenarbeit war das "Netteste" davon und auch sehr interressant - könnte ich mir für uns auch vorstellen ).
Aber wie gesagt jedem das "Seine" - es ist eben Ansichtssache.
Wichtig dabei ist doch, dass der Hund und Herrchen/Frauchen dabei Spaß haben .
Ich weiß, dass meine Jacki-Hündin die Fußarbeit nicht soooooo toll fand , aber sie hat sie meistens jedenfalls freudig mitgemacht.
Für sie war nur wichtig, dass ich mit ihr was übe.
Und Obedience z.B. (war ja wohl das Thema) besteht ja noch aus ganz anderen Übungen ausser der "blöden" Fußarbeit, wie z.B. Apportieren, Richtungsapport, Sprung über die Hürde, Identifizieren (von Holzbringseln), Schicken in ein Viereck(Box) usw.


Dem ist imho nicht mehr viel hinzuzufügen!

#19 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von gabby 30.07.2013 14:05

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Vielleicht paßt das grad hier rein....habe diesen Tread kurz quer gelesen...
Also,
ich will mich jetzt hier nicht auslassen über verschiedene "Hundesportarten",
habe da absolut keine Ahnung von und denke, jeder soll für sich die beste Lösung finden, um das zu machen, was Tier und Mensch guttut.

Nur viele von Euch sind mit den Tieren genau "dort ´" unterwegs, deshalb meine Frage an die Kenner:

ich begegne in der letzten Zeit vielen Besitzern mit Hunden,
die zu allererst einmal gar nicht grüßen
der Hund mit hocherhobenem Kopf am Bein seines Besitzers "klebend läuft" und seinen Kopf in Richtung linker Hand fixiert hat....

Diese Hunde samt Besitzer beachten uns gar nicht, es gibt nur den Hund und seinen Besitzer...

Auf einem der Videos habe ich dieses Verhalten auch gesichtet....

Frage mich dann immer: hmmm....ob das so gut ist für die Nacken-Schulterpartie des Hundes????
Das sieht schon sehr seltsam aus....

Dann sehe ich Videos ( jetzt nicht hier im Forum...generell im Netz) , wo die Hunde eben bei Fuß gehen lernen sollen und alle gefühlten 2 Sekunden ein Leckerlie in den Mund geschoben bekommen, damit sie weiter bei Fuß gehen....

Ich finde das irgendwie befremdlich....

wir haben und nutzen zwischendurch auch Leckerlies für Übungen etc.pp, aber, wenn ein Ziel erreicht ist, dann belohne ich meist nur mit Stimme oder einem Streichler...

Wenn ich diese Videos sehe, denke ich:

jetzt klebt der Hund am Bein des Besitzers und läuft nicht weg.....gut, er bekommt häufig seine Belohnung und fixiert nur sein Herrchen----alles drumherum ist egal.....

Was passiert denn,
wenn es irgendwann kein ´Leckerchen mehr gibt????

Bleibt der Hund bei Fuß??
Läuft er jetzt immer noch mit diesem hocherhobenem Kopf neben seinem Besitzer???


Frage das wirklich nur, weil ich mittlerweile viele Leute treffe, wo ich dieses Verhalten sehe.
Ich bin eigentlich ein aufgeschlossener Mensch und würde selbst fragen,
aber die ganze Körperhaltung der Besitzer signalisiert mir schon:
He-Tag und Tschüss...

#20 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von Frederika 30.07.2013 15:06

Beim Futtertreiben bekommt der HUnd viele Leckerlies,die er mit seinem Verhalten selber einfordert.
Das wird schlicht nach und nach abgebaut.

Ich seler baue das "Fuss" ohne Futterlocken auf,mit shaping und möglichst flott über einen externen Verstärker,z.B einen wo liegenden futterdummy,aber mit Locken ist die Fehlerquote halt geringer.

#21 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von milo 01.08.2013 12:09

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huhu,

vielleicht mal aus einer anderen Sichtweise: Zum Ablegen der Rettungshundeprüfung /Flächensuchhund ist die Begleithundeprüfung erforderlich. Mit allen Schikanen. Tony muss sie machen, um überhaupt zur Rettungshundeprüfung zugelassen zu werden. Also machen wir sie. Ihm gefällt das anstarren auch nicht, gibt aber Punktabzug. Wir wollen bestehen, denn er ist ein sehr guter Rettungshund und es wäre extrem schade, wenn er das nicht mehr machen dürfte wegen nicht bestandenem Gehorsam. Ob alles so sinnvoll ist, naja, aber wir haben keine Chance, es ist vorgeschrieben. Und da es noch Richter gibt, die den Militärstil bevorzugen, mit anstarren und marschieren...müssen wir durch.

Rallye Obiedience dagegen findet er super, weil es einfach ein Parcour ist, er "kapiert" was es soll.

Das Problem der ganzen Unterordnung beim Rettungshund: ein guter Rettungshund muss lernen, an der richtigen Stelle ungehorsam zu sein, nämlich wenn er den Menschengeruch schon in der Nase hat und abgerufen wird. Da wird erwartet, dass er sich (Dem "Opfer" zuliebe) durchsetzt und weiterarbeitet. deshalb ist die stramme Form der Obiedience meines Erachtens hier ein schlimmes Dilemma für den Hund.

Noch krasser ist es beim Personenspürhund (mantrailer). Der geht an strammer Leine voraus. was denkt ihr, was ein "sehr guter" Obedience-Hund an der Stelle macht? Er kann es nicht, er löst sich nicht, er ist in dieser Form, obwohl er vielleicht eine sehr gute nase hat, unbrauchbar. Von da her - man könnte das ein oder andere sicherlich darauf überprüfen, ob es noch sinnvoll und angemessen ist in der heutigen Hundeausbildung.

Bei uns heisst Gehorsam: er läuft locker an der Leine, er kommt wenn ich ihn rufe, er bleibt liegen bis ich ihn rufe, er lässt ab von was auch immer, wenn ich es sage, er geht hin, wo ich es ihm sage (Stichwort Detachieren, Gerätearbeit, schwimmen)...lässt sich erweitern.

LG Nicole

#22 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von Lotte Lassdas 01.08.2013 13:23

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Öhmmmmm ... ich verstehe das jetzt nicht ganz.

"Fuss" heisst auf dem HuPla Schulter des Hundes an meinem Knie und Blickkontakt und laufen
"bei mir" heisst draußen ganz normal an der Leine laufen. Ich verlange doch kein "fuss" wenn wir Gassi gehen, ist doch Quatsch.

"Platz" heisst auf dem Hupla, sofort abliegen und liegenbleiben, bis ich was anderes sag (wobei ich Kommandos immer auflöse, entweder mit "jawoll, das bedeutet fertigausende toll gemacht, mach was du willst oder eben mit einem neuen Kommando)
"leg dich" heisst begib dich irgendwo hin und mach es dir bequem, ist egal wenn es auch ein wenig länger dauert

Hunde sind nicht doof, die können Alltagskommandos sehr gut von sportlichen Kommandos unterscheiden.
Es liegt an uns ob wir dem Hund die Möglichkeit geben das Leben leichter zu haben mit unterschiedlichen Kommandos, damit er genau weiss, wann was angebracht ist und nicht unsicher wird.
Dillemas gibt es nicht, wenn man die Kommandos varriert.

Normal ist leinenziehen tabu, aber auf der Fährte, darf man das bei "such".

Manche Hunde laufen einfach gerne mit, andere Hunde müssen arbeiten um nicht in Ersatzhandlungen abzugleiten.

Wenn ich Lotte nicht geistig auslaste fühlt sie sich prinzipiell für die Müllsortierung zuständig, ihre Art dann ihr Gehirn zu fordern

#23 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von BiboWiky 01.08.2013 21:10

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Zitat von gabby
...

Nur viele von Euch sind mit den Tieren genau "dort ´" unterwegs, deshalb meine Frage an die Kenner:

ich begegne in der letzten Zeit vielen Besitzern mit Hunden,
die zu allererst einmal gar nicht grüßen
der Hund mit hocherhobenem Kopf am Bein seines Besitzers "klebend läuft" und seinen Kopf in Richtung linker Hand fixiert hat....

Diese Hunde samt Besitzer beachten uns gar nicht, es gibt nur den Hund und seinen Besitzer...

......

Was passiert denn,
wenn es irgendwann kein ´Leckerchen mehr gibt????

Bleibt der Hund bei Fuß??
Läuft er jetzt immer noch mit diesem hocherhobenem Kopf neben seinem Besitzer???


Frage das wirklich nur, weil ich mittlerweile viele Leute treffe, wo ich dieses Verhalten sehe.
Ich bin eigentlich ein aufgeschlossener Mensch und würde selbst fragen,
aber die ganze Körperhaltung der Besitzer signalisiert mir schon:
He-Tag und Tschüss...



Wenn Dir ausserhalb von Hundeplätzen Menschen begegnen, deren Hunde, so wie Du beschrieben, FUSS gehen, dann gibt dafür eigentlich nur zwei Gründe.
Zum einen könnte es sein, dass der Mensch auch ausserhalb des Hndeplatzes mit seinem Hund an der Fußarbeit arbeitet, um die Konditionierung des Signal "Fuß" mit dem Hundeplatz zu vermeiden.
Zum anderen könnte es sein, dass es sich um einen nicht sozialverträglichen Hund handelt, der so daran "gehindert" wird, Deinen Hund "zu fressen". Oftmals VPG-Hunde.

Egal, was der Hintergrund der Übung ist; als Hundeführer kannst Du in solchen Situationen nur schwerlich auch mit Deiner Umwelt kommunizieren!

Ob das Signal FUSS auch ohne Leckerchen funktioniert, hängt vom Grad der Konditionierung ab.
Das Signal FUSS sollte der Hund, je nach Ausbildungsstand, so lang ausführen, bis es aufgehoben wird.

Und hier muss man imho jetzt zwischen dem sportlich FUSS und dem alltagsprachlichem "Bei Fuss gehen" unterscheiden.

"Otto-normal-Hundeführer" benutzt das Signal FUSS täglich beim Spaziergang und will nur, dass sein Hund bei ihm bleibt oder zu ihm kommt. Die Erfolge sind da nach meiner Erfahrung eher mittelmäßig.

Der Hundesportler setzt das Signal FUSS in der Regel, Ausnahmen siehe oben, nur auf der Hundeplatz in der Ausbildung oder Prüfung ein.
Ich als Hundesportler verlange nie ausserhalb der Hundeplatzes oder der Ausbildung FUSS von meinen Hunden. Im Alltag kann ich sie, ok, Monika weiß, dass es bei Wiky etwas anders ist, mit normaler Ansprache zu dem bewegen, was ich möchte.
Aber auch da gibt es, genau, wie bei der Ausbildung auf dem Hundeplatz, Leckerchen für "Wohlverhalten".

Ausser auf Prüfungen, gibt es bei uns IMMER Leckerchen!

#24 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von Lotte Lassdas 03.08.2013 10:32

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Zitat
Zum anderen könnte es sein, dass es sich um einen nicht sozialverträglichen Hund handelt, der so daran "gehindert" wird, Deinen Hund "zu fressen". Oftmals VPG-Hunde.



*hüstel* das ist jetzt aber mal herrlich "alle über einen Kamm geschert" ... ich kenne zig supersozialverträgliche IPO'ler und genau soviel unverträglich keiffende unerzogene Fusshupen die mangels Erziehung nicht mal Freilauf kennen

#25 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von gabby 03.08.2013 14:23

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Besten Dank für die ausführliche Antwort
ich habe mir so etwas fast schon gedacht

Ich vermute jedoch bei den von mir getroffenen Hunden,
daß alle die Übungen aus der HS geübt haben...die Hunde machten auf uns jetzt absolut keinen aggressiven Eindruck.
Und klar kann ich dann auch verstehen, daß man in dem Moment nicht einfach ein abhalten möchte, wenn man in einer Übung ist.

Komisch sieht es aber dennoch aus....

#26 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von BiboWiky 04.08.2013 14:09

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Zitat von Lotte Lassdas

Zitat
Zum anderen könnte es sein, dass es sich um einen nicht sozialverträglichen Hund handelt, der so daran "gehindert" wird, Deinen Hund "zu fressen". Oftmals VPG-Hunde.



*hüstel* das ist jetzt aber mal herrlich "alle über einen Kamm geschert" ... ich kenne zig supersozialverträgliche IPO'ler und genau soviel unverträglich keiffende unerzogene Fusshupen die mangels Erziehung nicht mal Freilauf kennen




Ich wollte niemanden scheren, bin ja auch kein Frisör!
Es ging lediglich um eine Erklärung für das gezeigte Hundeführerverhalten.
Unter den Sporthunden sind nun mal in der Regel lediglich im Bereich IPO sozial unverträgliche Hunde anzutreffen, da diese abgesehen von der Begleithundeprüfung, kaum mit anderen Hunden gemeinsam auf dem Platz sind.
Habe selbst im Frühjahr bei Bibo´s BH mal wieder zwei klassische IPO-DSH erleben dürfen. Ohne FUSS-Kommando hätten die beide den Straßenteil nicht bestanden.

#27 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von Lotte Lassdas 05.08.2013 08:05

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Zitat
Unter den Sporthunden sind nun mal in der Regel lediglich im Bereich IPO sozial unverträgliche Hunde anzutreffen, da diese abgesehen von der Begleithundeprüfung, kaum mit anderen Hunden gemeinsam auf dem Platz sind.



Hat doch mit dem Platz gar nix zu tun. Sozialverträglichkeit lernt man nicht bei der UO auf dem Hundeplatz.
Bei uns aufm Platz sind alle IPOler (bis auf einen, der wurde mal gebissen) absolut gruppentauglich, gehen mit auf Wanderungen, die kannst mit anderen rennen lassen, knuddeln und knutschen.
Das liegt m.E. nicht an der Sportart, sondern am Ende der Leine, ob da Wert drauf gelegt wird oder nicht

#28 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von Silke 11.10.2013 08:32

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hi wollte das Thema mal wieder mehr in Richtung Hundesport lenken.
Ich mache mit allen drei Hunden Agility (im Moment leider nicht seh aktiv), habe longiert, Pepper und Anakin haben die BH.
Werde jetzt mit Anakin auch Obedience antesten, mit Pepper ZOS und April soll auch ins Longieren.

Meine Ansicht dazu:
nicht jedem Menschen und jedem Hund macht jede Art von Hundesport gleichermassen Spass.
Pepper (jetzt pensioniert) hat Agility von der ersten Sekunde an geliebt. Die Begleithundeprüfung empfand sie als notwendiges Übel, warum eng bei Fuss laufen, mir und dem Prüfer musste es reichen, dass sie meine Höhe hält Gelernt hat sie es über Futter und Clicker, den beides ist für sie der Hammer. Unterordnung mit einem unwilligen Hund ist nicht so lustig für den Menschen. Aber sie liebt Nasenarbeit und mit 15 Jahren kann sie die immer noch machen, deshalb wollen wir jetzt in ZOS einsteigen.

Anakin hingegen hat beim Agility Anlaufschwierigkeiten gehabt, was auch an seiner Vorgeschichte liegen mag. Er liebt es mittlerweile. Noch mehr liebt er es aber, bei Fuss zu gehen. Er ist der einzige Hund, den ich kenne, der beim Fuss gehen Trieb zieht Eng am Bein bei erhobenem zugewandtem Kopf bietet er von selbst an. Gelernt hat er wie Pepper über Futter und Clicker. Spielen motiviert ihn beiweiten nicht so. Obedience wird er sicher lieben, es liegt ihm einfach total und macht mit ihm auch richtig Spass.

April wird im Frühjahr ihre BH machen. Sie hat eigentlich keine Ruhe für die Unterordnung, aber die BH ist nun mal notwendig. Agility hingegen ist genau ihr Ding. Longieren werden wir sehen. April lernt mit Clicker und Spielzeug, sie ist nicht verfressen, aber sehr verspielt. Ich freu mich riesig darauf, Agi und Longieren mit der kleinen Rennsemmel zu machen.

Was ich damit sagen will? Jedes Mensch Hund Team ist anders. Es gibt nicht "den einen" Sport oder "die eine" Methode. Nicht einmal bei meine drei Hunden, wo ich doch immer der gleiche Mensch bin.

Deshalb kann ich jedem nur empfehlen, einfach einiges auszuprobieren und sich seinen Weg zu suchen. Und der kann sich dann im Laufe der Zeit auch verändern.

Viele Grüße

Silke

#29 RE: Kontroverse Perspektiven zum Thema Hundesport und -ausbildung von Corry 17.05.2014 07:58

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